Förderprogramme: Vor-Ort-Beratung - Sanieren - Bauen - Neue Energien

In Deutschland wurden zum Erreichen der Klimaschutzziele umfangreiche Förderprogramme entwickelt von denen wir hier einige der wichtigsten zum Thema „Energiesparen im Gebäudebereich“ vorstellen.

 


 

"Vor Ort Beratung"

Lassen Sie sich beraten.

 

Das Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung" des Bundeswirtschaftsministeriums richtet sich an alle Hausbesitzer, die sanieren wollen.

 

Beratung Gebäudesanierung, Energieberater
(Foto: Lows)

 

Von einem besonders qualifizierten, staatlich anerkannten Energieberater wird ein umfassender Bericht erstellt der aufzeigtt, mit welchen Maßnahmen am Gebäude sich Energie einsparen lässt und ob diese Maßnahmen wirtschaftlich sind. Eine Vor-Ort-Beratung wird bis zu maximal 50 % der Beratungskosten gefördert.

 

Hierzu beraten Sie gerne unsere Gebäude-Energieberater in einem persönlichen Gespräch.

 

 


Energetisch Sanieren:

Für eine energetische und umfangreiche Sanierung können Sie mit günstigen Förderkrediten und mit einem Zuschuss rechnen. Voraussetzung: Ihr Haus muss nach der Sanierung das Niveau eines KfW-Effizienzhauses erreichen. Im Bericht der Vor-Ort-Beratung wird z.B. errechnet, welches Niveau durch welche Sanierung erreicht wird.
Je höher der energetische Standard Ihres Hauses nach der Sanierung ist, umso höher fällt die Förderung aus. Gefördert werden KfW-Effizienzhäuser 115, 100, 85, 70 und 55 oder besser. Die Bezeichnung Effizienzhaus ist festgelegt und richtet sich nach dem von der ENEV (Energiesparverordnung) festgelegten Verbrauchswert. Zur Erklärung: Effizienzhaus100 entspricht z.B. dem Verbrauch von 10 l Heizöl pro qm und Jahr.

 

Baubegleitung

Wir empfehlen Ihnen, einen Energieberater als qualifizierten Baubegleiter hinzuzuziehen.
Hierzu beraten Sie gerne unsere Gebäude-Energieberater in einem persönlichen Gespräch.

Als Förderung erhalten Sie - je nachdem welches Energieeffizienzhaus Sie erreichen - einen verbilligten Zinssatz plus einer Förderung.

 


 

Erneuerbare Energien

 

Förderung Klimaschutz, Gebäudesanierung

(Grafik: Urberer)

 

Erneuerbare Energien sind Energiequellen und Energieträger, die nach menschlichen Zeitbegriffen unerschöpflich sind.

 

Dazu gehören Sonnenstrahlung, Windenergie, Wasserkraft, Umweltwärme, Gezeitenenergie, Erdwärme, Biomasse oder Biogas.

 

Derzeit werden von der KfW gefördert:

  • Solarkollektoranlagen
  • Photovoltaikanlagen
  • Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse
  • Biogasanlagen
  • Windkraft- und Wasserkraftanlagen
  • Nutzung von Erdwärme

Beispiel:
Gefördert wird der Einsatz von Erneuerbaren Energien im Wohnbereich durch Zuschüsse oder vergünstigte Darlehen. Darüberhinaus wird wird im EEG (Erneuerbare Energieen Gesetz) geregelt, wie die Einspeisung der erzeugten elektrischen Energie zu vergüten ist.

 

 


 

Einzelmaßnahmen - Förderung

Nicht immer ist es wirtschaftlich vertretbar, eine Komplettsanierung in Angriff zu nehmen. Auch einzelne Maßnahmen zur Energieeinsparung, wie Heizungsaustausch, Dachdämmung oder neue Fenster, können sinnvoll sein und werden gefördert. Voraussetzung hierfür ist auch eine Beurteilung des anerkannten Energieberaters.


Beispiel:
Eine Erneuerung der Fenster bringt wesentliche Energieeinsparung. Die Maßnahme kann aber nur gefördert werden, wenn sie sinnvoll ist. Gute Fenster in schlecht gedämmte Außenwände einbauen gilt als unwirtschaftlich. Der Energieberater muss hierzu seine Beurteilung abgeben.

 


Neu Bauen:
Energieeffizienz auf höchsten Standard bringen

Wenn Sie vorhaben, ein besonders energieeffizientes Wohngebäude zu bauen sind Sie Vorreiter in Sachen Klimaschutz und werden vom Bund besonders gewürdigt. Die Vergabe der staatliche Förderung durch die KfW Bankengruppe richtet sich nach den zu diesem Zweck geschaffenen Energiestandards für Niedrigenergiehäuser: 70, 55, 40 oder das Passivhaus.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in der Rubrik "Energieeffizient bauen".

 

Erreicht Ihr Niedrigenergiehaus beim Energiebedarf den Standard eines KfW-Effizienzhaus 70, 55 oder 40 oder eines Passivhauses, wird Ihren Kredit mit niedrigen Zinsen begünstigt. Beim KfW-Effizienzhaus 55 oder 40 bzw. beim Passivhaus gibt es zusätzlich einen Tilgungszuschuss.

 

Beispiel:

Ihr KfW-Darlehen im Programm 153 übernimmt 100 % der Baukosten (ohne Grundstückskosten) bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.
(Stand: 9.2011)

 

Tipp:
Lassen Sie sich von einem unserer sachverständigen, anerkannten Energieberater beraten. Den brauchen Sie ohnehin, wenn Sie z. B. die Förderung für ein KfW-Effizienzhaus beantragen, eine Einzelmaßnahme durchführen oder komplett Sanieren. Wir empfehlen Ihnen außerdem, einen Energieberater als "qualifizierte Baubegleitung" hinzuzuziehen. Er ist in der Lage, die Qualität der Handwerkerleistungen zu beurteilen und notfalls einzugreifen. Nachlässigkeiten und Fehler können später sehr teuer werden oder Sie sparen nicht so viel Energie ein, wie Sie das eigentlich geplant hatten.

 

Informationsgespräch mit Gebäude-Energieberater beantragen.

 

Die KfW ist ebenfalls an Qualität interessiert und unterstützt Sie mit einem großzügigen Zuschuss.

  • Sie erhalten bis zu 50% der „Vor-Ort-Beratung"
  • Er deckt 50 % Ihrer Kosten für die Baubegleitung ab
  • Sie erhalten bis zu 2.000 Euro auf Ihr Konto.

 

Links

Weitere Informationen zu Fördermitteln und Förderprogrammen zur Energieffizienz erhalten Sie unter anderem hier:

http://www.bmu.de/energieeffizienz/aktuell/37894.php

http://www.thema-energie.de/index.php?id=786&dsc_wvdb[typ][]=bine&dsc_wvdb[tabForceState]=3

 

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