Energie-Blog

Energie Blog Hessen

Herzlich Willkommen beim Blog des Energieportal Hessen.

Hier stellen wir in loser Reihenfolge Artikel und Beiträge vor, die sich – durchaus konträr – mit Energiefragen in unserem Bundesland befassen. Vergangenheit, Gegenwart und vor allem die Zukunft der Energieentwicklung sind die Themen. Und wir sind gespannt auf eure Meinung.

 

Für eine nachhaltige Logistik sind geringe Emissionen und ein präzise geplanter und gebündelter Transport essentiell. Allgemeine Denkfehler führen allzu oft zu falscher Planung. Mehrwegverpackungen zum Beispiel – umweltschonender als Einweg -denkt man. Ab einer Transportstrecke von 600 Kilometern allerdings nicht mehr. Dann würden sich Einwegverpackungen mehr lohnen, da für den Transport zurück zu viel Energie aufgewendet werden müsste

 

Die Themen Klimawandel und Energiewende sind mittlerweile fest in den Medien verankert. Ein Großteil Deutschlands behauptet von sich, mit der Problematik und den Folgen für die Umwelt gut vertraut zu sein. Doch die Kenntnis vom fortschreitenden Klimawandel sorgt nicht zwangsläufig für ein angepasstes Verhalten. Dies belegen zwei Studien, die unabhängig voneinander durchgeführt wurden.

Steigende Strompreise und die EEG-Umlage sind in aller Munde. Doch nicht nur diese Kosten muss der Verbraucher tragen. Auch die Gebühr für den Transport des Stroms durch die Netze, schlägt sich auf der Rechnung nieder. Die Gebühr wanderte immer in die Taschen der vier großen Energiekonzerne Deutschlands. Doch vor zwei Jahren mussten die Energie-Riesen ihre Übertragungsnetze verkaufen. Wohin fließt nun das Geld? Im ersten Teil der Serie „Deutschlands Stromnetze“ legt Heinz Wraneschitz auf klimaretter.info offen, welche Organisationen mittlerweile im Besitz der Netze sind.

Kein Atomkraftwerk mängelfrei

Im Salzburg-News Bereich des ORF bewertet Friedrich Steinhäuser die Ergebnisse der jahrelangen Stresstests von europäischen Atomkraftwerken. Er ist in der Katastrophenforschung tätig und unterstützt Atomkraft - allerdings nur unter strengen Sicherheitskontrollen. Die Resultate aus den Tests irritieren ihn: Keines der 64 geprüften AKWs war mängelfrei. Wie er die Situation bewertet, können Sie hier nachlesen.

Kleinwindkraftanlagen – Die Natur für sich nutzen

Vorreiter der Kleinwindkraftanlage

 

An die kleinen bunten Vorreiter, die zur Dekoration aufgestellt wurden oder mit denen Kinder durch die Gegend rannten, erinnert sich jeder. Aber an ein eigenes Windrad im Garten dachten vor einigen Jahren nur Wenige. Mittlerweile gewinnen die Anlagen zunehmend an Bedeutung in energiebewussten Köpfen. Ermöglichen sie doch eine selbstständige und emissionslose Stromerzeugung. So ist man als Otto Normalverbraucher wenigstens ein stückweit unabhängig von ständigen Preiserhöhungen der großen Konzerne.

Wie nachhaltig ist Photovoltaik?

Mangelnde Transparenz über die sozialen und ökologischen Bedingungen bei der Herstellung von Photovoltaik wirft die Nachhaltigkeitsfrage in den Raum. Verbraucher wundern sich ob der geförderte Ausbau von PV-Modulen überhaupt nachhaltig zur Energiewende beiträgt. Die Antwort auf diese Frage beeinflusst die Akzeptanz der Solarenergie massiv. Studien zufolge legen Verbraucher immer mehr Wert auf diesen Faktor.

Industriefirmen pochen auf Subventionen

Der Handelsblatt Artikel beleuchtet die derzeitige Problematik, die im Zusammenhang mit der EEG-Novelle entstanden ist. Mittelpunkt des Streits ist, dass Stromnetzbetreiber Umlagen an die Erzeuger des regenerativen Stroms bezahlen müssen. Privathaushalte müssen dadurch mit ansteigenden Kosten rechnen. Unternehmen, die viel Strom verbrauchen, werden von den Umlagen freigestellt – in Milliardenhöhe. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der Einen gewährleistet. Für die Anderen sind es Subventionen, die der Verbraucher tragen muss. Hintergründe finden Sie hier.

Energie aus Abfall: Müll ist fast so gut wie Braunkohle

Die Reportage, veröffentlich im Hamburger Abendblatt, beschreibt, wie in dem Müllkraftwerk bei Stuttgart-Münster wertloser Müll in Strom umgewandelt wird. Jährlich vernichtet die Verbrennungsanlage 470.000 Tonnen Abfall und produziert daraus eine ansehnliche Menge Strom. Mittels der Anlage können 35.000 Haushalte mit Strom, 25.000 Haushalte mit Fernwärme, 1300 Unternehmen sowie 300 städtische Gebäude mit Strom versorgt werden. De facto verbrennt das Kraftwerk rund ein Drittel des gesamten Abfalls im Südwesten.

FDP fordert Quote für Erneuerbare Energien

Der dpa-Artikel, erschienen im Stern, behandelt die Forderung von Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) nach einem Quotenmodell für Erneuerbare Energien - Die hessischen Liberalen unterstützen ihn dabei. Eine Quote soll Versorger dazu bewegen eine gewisse Menge des Stroms aus Alternativen Energien zu beziehen. Das derzeit bestehende Erneuerbare Energie Gesetzt (EEG) sei wettbewerbshemmend und die Wende nur umsetzbar, wenn die entsprechenden Energien endlich bezahlbar seien.  Mehr zum Thema:

Das Mini-Blockheizkraftwerk: Wärme selbst produzieren

 

Seit Ende der 90er Jahre gibt es die kleinen Strom-Heizkraftwerke für den heimischen Keller. Mit ihrer kompakten Größe, die ungefähr einer Kühltruhe entspricht, passen sie bequem durch jede Haustür. Da Wärme nicht ohne Energieverlust über weite Strecken transportiert werden kann, ist das Konzept der Nächst-Wärme zukunftsweisend. Denn durch die örtliche Nähe produziert das Mini-BKHW Wärme dort, wo sie benötigt wird.

McKinsey prophezeit Ökostrom den globalen Durchbruch

Der Bericht über die Zukunft des globalen Energiemix, publiziert in der Financial Times Deutschland, beleuchtet eine neue Studie der Unternehmensberatung McKinsey. In dieser wird festgehalten, dass sich Solar- und Windstrom weltweit durchsetzen werden. Derzeit beträgt der Anteil von diesen Energien drei Prozent am weltweiten Strommix. Allerdings soll sich der Anteil, Berechnungen zufolge, bereits bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass sich der Anteil von Solar-, Wind und Biomasse in den kommenden 18 Jahren mehr als versechsfachen soll. McKinsey schätzt das Potential in diesem Bereich höher ein als andere Studien zuvor.

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